Wandertipp am 28. Oktober

Führungen zu den vulkanischen Seen der Eifel

Das Eichholzmaar wurde seit der Antike mehrfach zur Landgewinnung trockengelegt und zur Fischzucht später wieder
aufgestaut. Zuletzt wurde das Maar 2004 wissenschaftlich untersucht und 2007/08 renaturiert. Bei einer 25 m tiefen
Kernbohrung im Zentrum des damals noch trockenen Maares, wurde in 12 m Tiefe Laacher-See-Tephra erbohrt und lässt demnach auf ein Mindestalter von 13.000 Jahren schließen. Unter Umständen ist das Eichholz-Maar sogar älter als 100.000 Jahre, ähnlich wie benachbarte Maare in der Region. In der näheren Umgebung liegen weitere, meist größere Trockenmaare.
Es handelt sich um die nordwestlichsten, gleichzeitig aber auch ältesten, Maar-Vulkane des Westeifel-Vulkanfeldes. In einer Karte von 1811, die von dem franz. Geographen Tranchot im Auftrage Napoleons zur Vermessung des Rheinlandes erstellt wurde, wird das Eichholz-Maar noch als der mit Wasser gefüllte „Guss-Weyer“ bezeichnet. Über seine Entstehung wusste Tranchot jedoch nur wenig – Sie aber können hierzu einiges auf unserer Wanderung erfahren.


Treffpunkt: Parkplatz am Eichholz-Maar, an der L 24 zwischen Steffeln und Duppach Preis: 5,- €, Kinder bis 12 Jahre frei
Gästeführer: Alfred Graff, Mobile: 0172 266 1284 / Email: vulkan-ag@arcor.de / 06591/7140, Mobile: 0151 22828200